
Material von innen nach aussen zu befördern hat streng genommen diese Wirkung.
Die Hauptursache, laut Artikel, ist die Wirkung der Gezeitenkräfte von Sonne und Mond, die nicht bloß Wasser verschieben, sondern auch die Erde durchkneten, wodurch Rotationsenergie in Wärme umgewandelt wird und so verloren geht.
Die Wirkungen von Plattentektonik und Vulkanismus sind eher marginal. Historisch relevant sind der Aufbau und das Abschmelzen der großflächigen Eisschilde während der vergangenen Kaltzeiten und die damit einhergehende Veränderung der Masseverteilung.D.h. Ölförderung verlangsamt die Erde?
Ja, je nach Förderort. An den Polen gefördertes Öl würde die Erde definitiv verlangsamen, am Äquator beschleunigen. Relevant ist, ob im Schnitt Masse zur Erdachse oder von ihr weg bewegt wird. Bei Öl verlagert sich die Masse vom Förderort im Grunde in die Atmosphäre. Was aber stärkeren Einfluss hat sind Stauseen (umgekehrte Effekte von Öl, da Masse aus dem Kreislauf entnommen wird), abschmelzende Gletscher (Effekt wie Öl) und Bergbau (verlangsamt praktisch grundsätzlich weil der Abraum sich nicht gleichmäßig auf der Erde verteilt).




