Irgendwie ein merkwürdiger Artikel - nach allem, was man so hört, ist es ja extrem schwer, so eine Diagnose zu bekommen. Und dann sitzen da Leute beim Psychologen mit einem gewissen Leidensdruck und einem konkreten Verdacht, was denn bei ihnen los sein könnte und es wird darauf verwiesen, dass das eine “Selbst- und Wunschdiagnose” sei? Normalerweise haben Menschen ja durchaus einen sehr begründeten Verdacht, wenn sie einen Arzt aufsuchen. Ich geh ja auch nicht einfach so zum Psychologen, um mich mal untersuchen zu lassen und der stellt dann eine schwere Depression fest. Man merkt halt Symptome, fragt vllt. Leute, liest im Internet und stellt dann fest, dass etwas nicht “normal” ist, auch wenn “normal” ein schwieriger Begriff ist.
Ich finde es auch etwas seltsam zuerst zu erwähnen dass es hauptsächlich junge Frauen seien (sowieso statistisch mehr in Therapie und offen dafür). Um dann später zu sagen sie würden auch alles dafür so angeben in Tests, obwohl sich das nicht stützt mit anderen Beschreibungen von ihnen.
Wäre halt auch eine klassische Beschreibung von Masking.
Und ich kann dir da nur zustimmen. Ich würde auch nicht grundlos zum Therapeuten gehen. Auch wenn der Artikel sagt, dass man damals „offener“ gefragt hätte, was mit einem los sei. Finde ich den Vorgang etwas absurd heutzutage. Warum sollte höhere mental health visibility nicht dazu führen, dass man vermeintlich passende Diagnosen schon vorher kennenlernt.
Bestimmt wird es Leute geben, die nicht in die Diagnostik passen, aber psychologische Diagnostik ist ja jetzt auch kein in steingemeißeltes Gesetz und wandelt sich ja auch mit der Zeit.
Okay die Komödie, dass in meinem Feed dadrunter gleich der Artikel auftaucht: Adhs bei Erwachsenen übersehen und unterschätzt :D
Irgendwie ein merkwürdiger Artikel - nach allem, was man so hört, ist es ja extrem schwer, so eine Diagnose zu bekommen. Und dann sitzen da Leute beim Psychologen mit einem gewissen Leidensdruck und einem konkreten Verdacht, was denn bei ihnen los sein könnte und es wird darauf verwiesen, dass das eine “Selbst- und Wunschdiagnose” sei? Normalerweise haben Menschen ja durchaus einen sehr begründeten Verdacht, wenn sie einen Arzt aufsuchen. Ich geh ja auch nicht einfach so zum Psychologen, um mich mal untersuchen zu lassen und der stellt dann eine schwere Depression fest. Man merkt halt Symptome, fragt vllt. Leute, liest im Internet und stellt dann fest, dass etwas nicht “normal” ist, auch wenn “normal” ein schwieriger Begriff ist.
Ich finde es auch etwas seltsam zuerst zu erwähnen dass es hauptsächlich junge Frauen seien (sowieso statistisch mehr in Therapie und offen dafür). Um dann später zu sagen sie würden auch alles dafür so angeben in Tests, obwohl sich das nicht stützt mit anderen Beschreibungen von ihnen. Wäre halt auch eine klassische Beschreibung von Masking.
Und ich kann dir da nur zustimmen. Ich würde auch nicht grundlos zum Therapeuten gehen. Auch wenn der Artikel sagt, dass man damals „offener“ gefragt hätte, was mit einem los sei. Finde ich den Vorgang etwas absurd heutzutage. Warum sollte höhere mental health visibility nicht dazu führen, dass man vermeintlich passende Diagnosen schon vorher kennenlernt.
Bestimmt wird es Leute geben, die nicht in die Diagnostik passen, aber psychologische Diagnostik ist ja jetzt auch kein in steingemeißeltes Gesetz und wandelt sich ja auch mit der Zeit.
Okay die Komödie, dass in meinem Feed dadrunter gleich der Artikel auftaucht: Adhs bei Erwachsenen übersehen und unterschätzt :D
Nö, ist eine Mode-Diagnose, hat in manchen Altersgruppen bald jeder
Eine Selbstdiagnose und eine offizielle ärztliche Diagnose sind zwei Paar Schuhe.
Richtig, und ich rede von den richtigen vom Arzt.
Jahrelang aktiv Therapieplatz suchen müssen und davor die ganze Zeit falsch oder garnicht therapiert werden ist ganz schön viel Arbeit für etwas Mode.