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Cake day: May 31st, 2024

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  • Ich habe heute verschlafen, allerdings wurde das Montagsmeeting auf morgen verschoben und daher hat es niemand gemerkt. Glaube ich.

    Hoffentlich liest das mein Chef nicht. 😅 Einerseits ist das gut, weil ich am Montag endlich mal halbwegs ausgeschlafen bin, andererseits muss ich nun bis 20:30 Uhr arbeiten. 😭

    Am Freitag Morgen gab es bei uns in Rostock Eisregen und ich hatte tags zuvor sogar noch die Wetterwarnung gelesen, aber selbstverständlich am nächsten Morgen direkt wieder vergessen. Da ich einen Arzttermin hatte, bin ich wie Sonic the Hedgehog aus meiner Tür gerannt, auf einem Metallgitter ausgerutscht und hab mir beide Knie aufgeschlagen. Zum Glück ist nichts gebrochen, aber ich sehe aus als wäre ich verprügelt worden. 🙄 Das ist im Nachhinein echt so ein richtiger Deppenmoment gewesen.

    Ich hab’ jedenfalls jetzt so richtig die Schnauze voll vom Winter. 😡

    Fasching ist hier oben im Norden so gar kein Ding, wenn ich die genervten Kommentare hier lese, ist das eine gute Sache, glaube ich. 😅




  • ClickUp. Auf dem Papier ist das eine moderne Projektmanagementsoftware, die in deinem Browser läuft - eigentlich ganz cool. Allerdings ist das ganze Ding eine unfassbare Flickschusterei und höchstwahrscheinlich von Praktikanten mit KI gecodet worden.

    • Je mehr Projekte und Aufgaben die Firma hat, desto langsamer wird das Teil. Ich musste teilweise minutenlang warten, bis meine Tasks endlich mal geladen wurden.
    • Es kann theoretisch auch E-Mails von Kunden annehmen und automatisch in Tasks hinterlegen - wenn es das will. Sehr oft verschwanden die Mails einfach im Nirvana. Das führte dann dazu, dass wir sicherheitshalber jede E-Mail lieber manuell in die Tickets eingetragen haben. -.-
    • Wenn mehrere Mitarbeiter an einem Ticket arbeiten, kommt die Software überhaupt nicht damit klar und refresht einfach wahllos Teile der Anwendung. Wenn ich gerade einen langen Kommentar schreibe, aber ein Kollege seine Zeit einträgt, wird mein Kommentar einfach mitten beim Tippen gelöscht.
    • Man kann auch Dateien an Tasks anhängen. Das Feature scheint jedoch so mit der heißen Nadel gestrickt zu sein, dass es immer mal wieder Glückssache war, welche Dateitypen jetzt korrekt verarbeitet werden. Highlight: Für mehrere Wochen war mal das Hochladen von TXT-Dateien kaputt und hat immer den Browsertab gefreezt.
    • Aufgaben kann man auch planen, die springen dann zu einem bestimmten Datum auf einen Erledigen-Status und man sieht in seinem Dashboard, welche Arbeit man heute erledigen muss. Ratet mal, was häufig passiert ist - genau, das funktioniert nicht richtig, sodass Aufgaben liegenbleiben und der Kunde irgendwann nach vier Wochen wütend anruft und fragt, warum wir faulen Säcke seine Arbeit nicht erledigt haben.
    • Die Software hat absolut beschissene UX, z.B. ist jedes geöffnete Ticket ein Popup. Will man mehrere Tickets in verschiedenen Tabs öffnen, muss die gesamte Anwendung pro Tab von Grund auf neu geladen werden, was Minuten dauert. In inaktiven Tabs refresht sich der Inhalt dann auch gerne mal und geht dabei kaputt (leeres Browserfenster etc.). Man darf das dann nochmal laden. Das ganze Ding ist also so konzipiert, dass man bitte immer nur ein einziges Fenster auf hat, was sagenhaft ineffizient ist.
    • Die Software war relativ häufig komplett down.

    ClickUp ist ein (großer) Grund, warum ich letztes Jahr die Firma gewechselt habe. Mein Ex-Boss meinte immer “es gäbe nichts besseres am Markt”, der war echt eine Luftnummer, der Typ.

    In meiner neuen Firma benutzen wir Teams. Ja, das ist auch scheiße, aber im Vergleich dazu ein richtiger Segen. Es funktioniert (meistens) und braucht nicht tausend Jahre zum Laden. Ich benutze aber auch die inoffizielle Linux-Version, die einfach nur ein Wrapper um die Website herum ist.


  • Ich habe in den letzten Tagen “Half-Life: Diffusion” durchgespielt, eine Standalone-Mod auf Basis des Spiels Half-Life aus dem Jahr 1998. Die hat ein russischer Entwickler über zehn Jahre lang in mühsamer Kleinarbeit zusammengebaut und da stimmt einfach alles! Die Wummen machen richtig Wumms, die Levels sehen richtig schön aus und flowen auch so gut, dass ich immer den Weg gefunden habe, es gibt Puzzles die Spaß machen, der Metal-Soundtrack schrammelt ordentlich in die Ohren und der Endbosskampf war super befriedigend. Dank der Community hat sich auch eine exzellente Truppe an Voice Actors gefunden, die alle NPCs professionell vertont haben.

    Ich glaube, ich hatte seit Jahren nicht mehr so viel Spaß, einen Egoshooter zu spielen. Das war echt ein Throwback zurück an die goldenen Zeiten von Quake, Half-Life, Unreal Tournament und Serious Sam. 🥰

    Man benötigt nicht das Hauptspiel, sondern kann es einfach runterladen und zocken und es gibt sogar eine Linuxversion. Hooray!

    Abgesehen davon habe ich auf Apple TV eine neue Serie entdeckt: KRANK Berlin (oder auch “Berlin ER”). Das ist eine deutschsprachige Serie, die in einem heruntergekommenen Krankenhaus in Berlin-Neukölln spielt und eine Koproduktion von Apple und ZDFneo. Die Serie hat mich richtig weggeblasen, sie ist richtig toll gefilmt und die Schauspieler machen einen super Job, man bekommt hier nicht dieses typisch deutsche Overacting präsentiert. In einer Folge ging es um einen rechtsradikalen Schlägerbullen, der gerne Ausländer verprügelt, die war sehr stark und bedrückend - und ich frage mich, wie die beim ZDF durch den Zensor gerutscht ist.

    Die Serie soll wohl dieses Jahr auch irgendwann in die Mediathek kommen, aktuell gibt es sie leider nur auf Apple TV. Sie ist absolut großartig und eine dicke Empfehlung von mir. Schön zu sehen, dass zwischen Markus Lanz, Volksmusik und drölfzig Millionen Polizeiserien auch mal was Modernes von unseren Gebühren produziert wird.
















  • Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbundes (DBB) spielen neben einem gesünderen Lebensstil und veränderten Trinkgewohnheiten auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. “Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren”, erklärte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.

    In der Statistik nicht enthalten sind alkoholfreie Biere. Der DBB betonte, diese seien die am schnellsten wachsende Sorte auf dem deutschen Biermarkt. Sie überschritten demnach 2025 erstmals die Marke von zehn Prozent Umsatz im Handel.

    Ich finde, das sind endlich mal gute Nachrichten, die wir wirklich gebrauchen können! Dieser übermäßig zelebrierte Alkoholkonsum war schon immer eins dieser Dinge an Deutschland, die ich nie wirklich verstanden habe.

    Zwar habe ich als Teenager auch mal so eine Phase gehabt, in der ich Alkopops weggeschleudert habe wie kein Zweiter, aber irgendwann wächst man da ja eigentlich raus.