• 0 Posts
  • 93 Comments
Joined 2 years ago
cake
Cake day: August 4th, 2024

help-circle

  • Anscheinend ist die absolute Zahl an LKW-Zulassungen derart hoch, dass all die NannoJansens dieser Nation einfach nicht relevant in der Statistik auftauchen. Und das, wo ein großer Teil der Anwendungsfälle doch eigentlich ein nobrainer sein sollte und selbst… „kompliziere“ Anwendungen (also zB Fernverkehrs-LKW quer durch Europa) technisch absolut machbar sind.

    Allerdings können die Speditionen mit elektrischer Flotte froh sein, sie können die Logistik-Raten der (immer noch verbrenner-lastigen) Branche mitnehmen, haben aber Kostenvorteile.

    Und natürlich eine sicherere Kalkulation, selbst wenn ein Land ein anderes überfällt.



  • Schon seid einigen Jahren ist mein Alltag an vielen Stellen dekarbonisiert.

    Ich bin in erster Linie öffentlich, per Rad oder Elektroauto unterwegs, lediglich im Urlaub wird der Diesel-betriebene Camper genutzt (da ist aber der Umstieg auf was elektrisches zumindest in Planung).

    Ich wohne in einer Mietwohnung in einem Neubau, der bereits vor-Ampelig mit Wärmepumpe gebaut wurde.

    Einkaufen findet so viel wie möglich auf Wochenmarkt oder hofladen statt, wo Transportkosten und Verpackung minimiert wird. Und ja, immernoch ist ein großer Teil meines Konsums aus Super- und Drogeriemärkten, wo halt dann doch lange transportketten und plastikverpackungen vorherrschen.

    Und ja, ich bin privilegiert, weil ich mir den Konsum, das Leben in der Stadt mit gutem ÖPNV und passabler Radinfrastruktur und ein Elektromobil leisten kann.

    Andererseits wäre auch an einigen Stellen eben auch der Staat gefragt, eben der sprichwörtlichen Krankenschwester die Finanzierung eines Renault Zoe zu ermöglichen und ihrem Arbeitgeber das aufladen zum Spottpreis. Der Staat hat es schon versucht, zu Wärmepumpen zu animieren, das hätte man ganz unideologisch beibehalten können. Der Staat könnte mit (Umsatz)Steuerpolitik Verpackungsarme und regionale Lebensmittel zu fördern.





  • Es keine Frage von „man müsste“.

    Es ist eine Frage von

    • wie sieht meine alltäglich gefahrene Entfernung aus?
    • welche Möglichkeiten habe ich, diese Entfernung wieder in das Auto über den Tag hinein zu laden? (Meistens zu Hause, am Arbeitsplatz)
    • ist die Entfernung klein genug, dass voll laden alle paar Tage ausreicht? (Also beim samstäglichen Supermarkt-Besuch, beim Fußballtrainig am Samstag Nachmittag, beim sonntäglichen Gottesdienst, beim swingerclub-Besuch jeden Mittwoch, ganz egal was, sollte halt nur eine Ladestation haben, die zur Aufenthaltsdauer an der Stelle passt)
    • was für ein Auto passt zu meinem Profil (im wesentlichen km/Tag oder km/woche) und kann ich es mir IRGENDWIE leisten?

    Wie schon jemanden anderen geschrieben, landest du beim Wohnungsbau SOFORT wieder beim Interessenskonflikt mit autofrei lebenden Nachbarn und dass der Wohnungsbau sowieso schon viel zu teuer ist.

    Es gibt Alternativen, Arbeitgeber sollten sich mit „Du kannst in der Arbeit zum Spottpreis aufladen“ interessant machen, Supermärkte machen es sogar in Deutschland schon vor (und nach Norwegen will ich da gar nicht schauen). Moderne ladetechnik ballert problemlos ein paar hundert Kilometer in einer halben Stunde in den Akku, lässt sich also problemlos während dem Einkauf machen. Selbst billigere Autos (die man auf dem Gebrauchtmarkt inzwischen bekommt) schaffen das in weniger als einer Stunde.




  • Ich dachte, unter Patt-Situationen hat man in der Vergangenheit üblicherweise konkurrierende Parteien verstanden? Aber vielleicht sind sie ja schon viel mehr Konkurrenten, als man so denkt.

    Aber (nur mal als Gedankenexperiment):

    • Würden Grüne auf die Idee kommen, nach einem wechselmodell zu fragen, wenn sie ein halbes Prozent hinter ihrem Koalitionspartner bei gleicher Sitz-Zahl liegen würden?
    • Was wäre, wenn die Union einfach mal (natürlich ganz unverbindlich und ganz ergebnisoffen) mit AfD-Abgeordneten reden würde (immerhin ist das ja die zweite Machtoption). Würden die Grünen riskieren, in die Opposition zu gehen, wenn die Union nicht jedes Sandschäufelchen im Landtags-Sandkasten bekommt. Also lieber Opposition als Erpressung?

    Irgendwie hätte ich mir vom soliden The Länd was robusteres erwartet.